Bad Boys – Harte Jungs

Marcus Burnett (Martin Lawrence) und Mike Lowry (Will Smith) sind seit 6 Jahren Partner bei der Polizei von Miami – und das obwohl sie grundverschiedene Typen sind: Marcus ist ein braver Familienvater mit Frau und Kindern, Mike ein steinreicher Playboy mit Luxusapartment und Porsche.Ihr neuester Fall hat es jedoch in sich: der Supergangster Fouche (Tcheky Karyo) stiehlt mit seiner Gang die gesamten Drogen aus der Aservatenkammer des Polizeireviers. Mike und Marcus bleiben nur 72 Stunden, um den Stoff zurückzuholen, da sonst die Presse die Geschichte veröffentlichen und die Abteilung dichtgemacht werden würde. Schon bald haben sie eine Zeugin – das Model Julie (Tea Leoni) hat Fouche bei einem Mord beobachtet. Um Julies Vertrauen zu gewinnen, müssen Marcus und Mike vorrübergehend die Rollen tauschen – was neben der ohnehin gespannten Lage zu einigen Komplikationen führt…

Dieser Film war damals, an jenem Tage als ich ihn sah, eine Wohltat – vorher hatte ich mir mit Yuma „00 Schneider“ angeschaut.Es wäre maßlos übertrieben, wenn man ihn als Klassiker oder Kultfilm bezeichnet – „Bad Boys“ ist einfach ein 08/15-Cop-Duo-Film, eine feiste „Lethal Weapon“-Kopie- in der einfach der Wortwitz und die Chemie zwischen den Hauptdarstellern stimmt. Dazu gibts Unmengen an tollen Actionszenen – kennt man zwar alles schon, macht aber trotzdem Spaß. Und alle hatten was davon: Bruckheimer machte ordentlich Kasse, Michael Bay qualifizierte sich als guter Regisseur und drehte eine Serie von Yumas Lieblingsfilmen („The Rock“, „Armageddon“, „Pearl Harbor“) und Smith und Lawrence machten bei ihrem ersten richtigen Leinwandauftritt eine ziemlich gute Figur und empfohlen sich für mehr.Fazit: Spaßiges Popcornfilmchen mit viel Action und lustigen Dialogen – kurzweiliger Spaß!

Rating: ★★★★☆

Ein Gedanke zu „Bad Boys – Harte Jungs“

  1. Bruckheimer-Filme sind mir generell ein Graus. Meist sind sie nicht mehr als ein Sammelsurium von blöden Dialogen und dicken Explosionen, also Bud Spencer und Terence Hill im Actionformat.Dennoch gibt es so etwas wie Perlen, die mir auch gefallen. „Bad Boys“ ist so eine Perle. Sicherlich nicht die schönste, aber eine, die man gerne ab und zu betrachtet. Klar, die Story reisst keinen vom Hocker, aber Will Smith und Martin Lawrence machen all die Mankos des Filmes wieder wett. Der Spassfaktor der beiden ist enorm und sorgt für eine lockere Atmosphäre.Ansonsten gibt es das übliche Michael-Bay-Gerummse mit auf optisch cool getrimmten Bildchen.

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