Vampires Suck – Beilight – Biss zum Abendbrot

Die relativ normal wirkende Becca (Jenn Proske) ist ein ganz normales Mädchen das allerdings stark unter der Kontrollmacke ihres Vaters leidet. Obendrein ist sie gefangen zwischen zwei Männern: auf der einen Seite der geheimnisvolle, seltsam blassen Edward (Matt Lanter) mit dem eigenartigen Zahnstand und Jacob (Chris Riggi), dem ewigen Sunnyboy mit dem Kleiner-Bruder-Image. Während BEcca sich noch nicht entscheiden kann gerät sie in den Konflikt einer Vampirs und einer Werwolfsfamilie …

Eigentlich tue ich sowas nicht, hier hab ich mal ne Ausnahme gemacht: ich hab den Film nicht bis zu Ende geschaut. Ich glaube aber nicht das ich in den letzten 10 Minuten was verpasst habe was im Part vorher irgendwie gefehlt hat oder das bis dato gesehene noc herumreißt. Ich meine, es gibt im Internet mittlerweile Petitionen die verlangen den Regisseuren dieser Filme nie wieder ein Budget zur Verfügung zu stellen – und ganz ehrlich, meine Unterschrift können die bald haben. Denn bei allem Kalauern wird mal wieder der entscheidende Fehler gemacht: auch Kalauerfiguren müssen sympathisch sein. Wenn hier aber gleich in der Anfangsszene ein Vater zu seiner Tochter sagt „Mann, bist du erwachsen geworden. Sieh dir nur mal deine Titten an!“ ist die Laune am Boden, gleich neben dem Niveau. Und das darauf folgende Herumgealber kann nur derjenige witzig finden der die Originalfilme kennt – aber wer guckt diesen Dreck wenn er das Original mag? Immerhin hat hier die deutsche Synchro die Nase vorn: die Darsteller sehen sehr authentisch aus wie die echten und haben sogar die identischen Synchronstimmen – das wars aber auch. Auf ein paar nette Pointen die man an einer Hand abzählen kann folgt eine endlose Serie an dümmlichsten Jokes die nichtmal zum lächeln anregen. Da ist auch kein Beileid angesagt – eher pure Wut, das solche mistigen Filme überhaupt gemacht werden.

Fazit: Kopiert das Original sehr exakt – aber die Gags sind wahrlich blutleer und bleich!
Rating: ★★☆☆☆

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