The Karate Kid
Der 12 Jahre alte Dre Parker (Jaden Smith) zieht zusammen mit seiner Mutter Sherry (Taraji P. Henson)nach China – merkt aber schnell daß er vor Ort kaum Anschluß fundet. Als er auch noch Interesse an einem Mädchen bekundet zieht er den Zorn des Rowdys Cheng (Zhenwei Wang) auf sich der Dre mit seinen Freunden brutal verprügelt. Unerwartete Hilfe bekommt Dr jedoch vom Hausmeister Han (Jackie Chan) der sich als erfahrener Karatekämpfer erweist. Han erklärt sich sogar bereit Dre in Karate zu unterweisen …
Unnötige Remakes sind echt manchmal totale Ärgernisse – und hier haben wir einen Kandidaten der irgendwie alle Gründe dafür volles Rohr erfüllt: der Originalfilm ist Klasse, auch heute noch, daher sehe ich echt keinerlei Gründe dafür daß man dieses Remake macht; zumal der Film ja nicht auf Special-Effects angewiesen ist und daher kein technisches Update braucht. Was obendrein aufstößt ist es Will Smith Sohn in der Hauptrolle zu sehen – ganz ehrlich, unbegabt ist der nicht, aber man ist sich sofort sicher daß er die Rolle eben nur hat weil sein Papa auch nach die Produktion gemacht hat und da der Kleine wie ein jugendliches Abziehbild von Papa ist ist man sehr schnell von ihm genervt – wenn er von den fiesen Kiddies vermöbelt wird wünscht man sich fast selbst ein paar Treffer draufzuhauen. Dafür gibt’s den positiven Gegenpart, nämlich Jackie Chan der seine Rolle zum Glück nicht als Kopie des Originals spielt sondern durchaus eigenständig agiert – allerdings ist eine eingefügte Kampfeinlage mit den üblichen Slapstickeinlagen versehen was hier dann doch völlig fehl am Platze is. Auch sonst sind einige Elemente in stark veränderter Form präsent, wobei die „Neufassungen“ oftmals recht dumm wirken (aus dem Kranich-Kick wird eine Schlangenbeschwörung, aus „Auftragen polieren“ wird „zieh deine Jacke aus“ und immer so weiter. Vorteil des Streifens ist daß er durch den neuen Schauplatz ein paar tolle Landschaftsaufnahmen abgreift – doch der Rest wird eine überlange Geduldsprobe die so kein Stück nötig gewesen wäre.
Fazit: Unnötig auf ganzer Linie, trotzdem nicht so furchtbar schlecht wie er gerne gemacht wird!
Rating: 





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