The Crow – Die Krähe

Der Rockmusiker Eric Draven (Brandon Lee) und seine Freundin Shelly Webster (Sofia Shinas) werden in der Nacht vor Halloween von mehreren Männern in ihrer Wohnung überfallen und brutal ermordet. Genau ein Jahr später führt eine Krähe Erics Seele zurück in seinen Körper. Unsterblich und dank der Krähe mit übermenschlichen Kräften versehen, beginnt Eric sich nach und nach an seinen Mördern und deren Anführer, dem völlig irren Top Dollar (Michael Wincott), zu rächen. Bei seinem Rachefeldzug stehen Eric der Polizist Albrecht (Ernie Hudson) und die kleine Sarah (Rochelle Davis) bei…

Den größten Teil seiner Popularität verdankte der Streifen damals den tragischen Begleitumständen: Brandon Lee kam bei den Dreharbeiten ums Leben. Mittels eines Bodydoubles und Computereffekten konnten dann fehlende Szenen ergänzt und der Film fertiggestellt werden. Ironie natürlich, dass Lee bei der Szene starb, wo er im Film erschossen wird und es ausgerechnet ein Streifen ist, wo der Hauptdarsteller von den Toten aufersteht…Ungeachtet der zusätzlichen Aufmerksamkeit, die der Film damals dadurch bekam, sollte man nicht übersehen, dass „The Crow“ ein guter Film ist. Die simple Rache-Story würde zwar auf ein Kaugummipapier passen, aber dafür hat der Film drei immense Pluspunkte: zum einen die düstere, morbide Inszenierung, bei der man das Gefühl hat, einen langen aber eindrucksvollen Musikclip zu gucken, dann einen scheppernden Soundtrack und, vor allem, anderen Brandon Lee. Er verleiht seiner Figur ungeheure Sympathie, Tiefe und Trauer. Abgesehen davon gibts aber auch noch jede Menge Action Fazit: Seltsame Mixtur aus Horror, Mystery und Drama mit tollem Hauptdarsteller und bewegender Inszenierung.

Rating: ★★★★☆

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