Terminator 2 – Judgment Day

Los Angeles 1994. Sarah Connor (Linda Hamilton) sitzt in einer Nervenklinik, nachdem sie versucht hat, die Firma Cyberdyne zu sprengen, die für den Bau des Computers Skynet verantwortlich ist. Ihr Sohn John (Edward Furlong) lebt bei Pflegeeltern und glaubt die Geschichte um den Terminator und den Krieg gegen die Maschinen nicht. Dann tauchen jedoch zwei neue Terminatoren aus der Zukunft auf: der T1000 (Robert Patrick), das allerneueste Modell aus flüssigem Metall, der sich in jeden Menschen und Gegenstand verwandeln kann, soll John Connor töten. Der andere ist ein umprogrammierter T800 (Arnold Schwarzenegger), der John Connor beschützen soll. Stets verfolgt vom T1000 befreien der T800 und John Sarah aus der Nervenheilanstalt und schmieden einen kühnen Plan: sie wollen den Bau von Skynet verhindern. Die Schlüsselfigur dabei ist der Erfinder von Skynet, Miles Bennett Dyson (Joe Morton)…

Was habe ich gelitten: der Film kam 1991 ins Kino, freigegeben ab 16. Leider war ich selber da noch 12 und hatte keinen Weg ihn zu sehen (AUS DEM INTERNET ZIEHEN GING DAMALS NOCH NICHT- JA, LIEBE KINDER, SO EINE ZEIT GABS AUCH MAL!!!!!!!). Es existiert sogar noch ein Video, wo ich mit meinen Eltern durch Köln spazierte und mit der Videokamera minutenlang das Filmplakat abfilmte …Um den Film gabs damals einen unbeschreiblichen Hype, was insbesondere an drei Dingen lag: zum einen zementierte sich Schwarzenegger seinen Stand als Mega-Super-Duper-Star und wusste sich und den Film gut zu verkaufen, zum zweiten waren die Spezialeffekte noch nie da gewesen und revolutionär, zum dritten war es mit 100 Millionen Dollar damals der teuerste Film aller Zeiten. Immerhin: viele andere Filme, um die solch ein Wind gemacht wird, entpuppen sich beim genauen Betrachten als ganz schöne Nieten – dieser hier gehört erfreulicherweise nicht dazu.Der Film führt die Handlung des ersten Teils logisch und sinnvoll fort und ist insgesamt eine eindringliche Warnung vor Nuklearwaffen (besitzt also sogar Tiefe!!!). Um die Spezialeffekte würde heute zwar kein solcher Wind mehr gemacht, aber sie wirken auch heute noch glaubhaft und sehr gut gemacht. Die Actionszenen sind von immenser Wucht und Power (es gibt selbst heute kaum Filme, bei denen es so scheppert) und auch wenn sich das Scheinwerferlicht eigentlich nur auf Arnold richtet, liefern auch die Nebendarsteller großartige Leistungen ab (Robert Patrick als raubkatzenähnlicher Killer, Linda Hamilton als eiskalte Powerfrau und der geniale Edward Furlong als neunmalkluger John Connor). Die ursprüngliche Schlußszene wurde gestrichen – aufgrund der hätte sich nämlich keine Fortsetzung mehr machen lassen. Fazit: Auch wenn es eine reine Schwarzenegger-Show ist – zeitlose Kinobombe mit tollen Effekten und schweißtreibender Hochspannung!

Rating: ★★★★★

Ein Gedanke zu „Terminator 2 – Judgment Day“

  1. Ich erinnere mich: Gear war wahnsinnig fasziniert von dem Film. Der Soundtrack lief bei jeder erdenklichen Gelegenheit und schon nach kürzester Zeit liebte ich ihn so sehr, dass ich am liebsten in die Boxen beissen wollt wann immer das Theme ertönte… aber zurück zum Film:“Terminator 2″ übertrifft seinen Vorgänger um Längen: Die Story wurde weiter ausgereizt, in Sachen Action und Effekte neue Grenzen gesetzt. Kurz um: Ein Film, der selbst heute noch überzeugt und den Höhepunkt der „Terminator“-Reihe markiert.Arnold Schwarzenegger, mit neuer Frisur, beweist den ganzen Film über wie effektvoll auch ohne technischen „Schnick Schnack“ gearbeitet werden kann. Die Maske (oscarprämiert) ist eindrucksvoll und ein echter Hingucker.Die Darstellungen der Schauspieler sind beeindruckend: Linda Hamilton vollzieht brilliant die 180°-Grad-Wendung hin zur gnadenlosen Kämpferin, Robert Patrick als kalter, mienenloser Killer und Edward Furlong als junger John Connor.Eine sehr gute Fortsetzung, die man nicht nur als Fan geniessen sollte.

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