The Fast and The Furious

Eine perfekt organisierte Gangsterbande überfällt im Großraum L.A. mehrere LKW’s und erbeutet deren Frachten. Das FBI vermutet die Täter in der illegalen Renn-Szene von L.A. und schleußt den jungen Agenten Brian O’Connor (Paul Walker) dort ein. Schon bald hat Brian eine Spur – sie führt zum charismatischen Star der Rennszene, Dominik Toretto (Vin Diesel). Zwischen Dominik und Brian entwickelt sich schon bald eine ehrliche Freundschaft. Außerdem beginnt Brian eine Affäre mit Dominiks Schwester Mia (Jordana Brewster). Dann aber tauchen eindeutige Hinweise auf Dominik auf – und Brian gerät in einen schweren Gewissenskonflikt…

Bei vielen Filmen geht es nicht um die Geschichte an sich, sondern um das Event. So auch in diesem hier: seit „Speed“ hat kein Film so rasant und, im wahrsten Sinne des Wortes, mitreißend einen Geschwindigkeitsrausch dargestellt. Die Handlung ist eine simple Kopie von „Gefährliche Brandung“ (in dem Keanu Reeves als FBI Agent undercover in eine Gruppe Surfer eingeschleust wird und eine Freundschaft mit dem Hauptverdächtigen Patrick Swayze anfängt), aber sie dient auch nur dazu, die spektakulären Rennszenen und wilden Verfolgungsjagden irgendwie inhaltlich aneinanderzureihen. Und so ist auch dieses Werk mit all seinen rasanten Autorennen, spektakulären Stunts und coolen Charakteren perfektes Junk-Food für ein kurzweiliges Filmvergnügen, bei dem jeder, der Sinn oder Niveau sucht, sich nur den Spaß verdirbt. Und die Schlußszene ist so wundervoll kitschig – da kann Yuma über den Schlusssatz „Ich schulde dir noch ein 10-Sekunden-Auto“ lästern, soviel er will!

Rating: ★★★★☆

Ein Gedanke zu „The Fast and The Furious“

  1. „Hey Mann! Ich schulde Dir noch ein 10-Sekunden-Auto!“ – Ein Schlüssel fliegt durch die Luft und schon ist man Besitzer eines mehrere-Tausend-Dollar werten, getunten Sportflitzers. Hat man schon schönere Beweise echter Männerfreundschaft gesehen? Ich zumindest nicht und hoffentlich komme ich nie in den Genuss: In unserer heutigen Zeit kann man es sich eh nimmer leisten, einen Wagen wirklich zu verschenken ohne sich steuerlich zu ruinieren.In „The Fast and the Furious“ alles kein Problem. Ein Film so handlungsreich wie Pavarottis Schlankheit. Aber mit netten Rennszenen und einem Haufen der wildesten Posse-Schlitten, dass die Brumm-Brumm-Fraktion ins Schwärmen gerät. Die Handlung kommt Kennern ziemlich bekannt vor und bietet nichts Neues. Wenigstens gibt es weniger dämliche Kommentare. Vin Diesel, die Wiedergeburt eines schauspielenden Streichholzes, hat mit dem Streifen den Grundstein für seinen späteren Erfolg gelegt.Alles in Allem war der Film eine kurzfristig nette Unterhaltung, aber dieser oben genannte Schlußsatz ist ein Höhepunkt in meiner Sammlung dummer Sprüche und daher absolut beknackt.

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