Password Swordfish

Der Meisterhacker Stanley Jobson (Hugh Jackman) ist aus dem Gefängnis entlassen und hat nur noch ein Ziel: das Sorgerecht für seine kleine Tochter zurückzuerlangen. Da taucht die mysteriöse Ginger (Halle Berry) auf und engagiert Stanley: er soll für den Gangster Gabriel (John Travolta) einen Code knacken und erhält dafür 10 Millionen Dollar. Da er mit dem Geld den Sorgerechtsprozeß bezahlen könnte, sagt Stanley zu – doch schon bald ist er verstrickt in eine patriotische Intrige und einen brutalen Banküberfall – und hat außerdem den Agenten Roberts (Don Cheadle) am Hals, der ihn einst verhaftete…

Auf makabere Weise ist dieser Film so etwas wie ein Zeitdokument, da es einer der letzten „hemmungslosen“ Actionfilme vor dem 11ten September ist. Hier ist der von John Travolta verkörperte Fiesling charismatisch, der Böse darf sein Ziel erreichen und sogar ungestraft ein paar unschuldige Geiseln pulverisieren. Wie die meisten Filme dieser Art, hat „Swordfish“ inhaltlich nicht sonderlich viel zu bieten, die Story um Datenklau, einen Bankeinbruch und ein bißchen Intrigen ist dünn und vorhersehbar. Dafür entschädigt aber die aufwändig gemachte Action voll und ganz: die Explosion in der Eröffnungsszene, bei der sich die Kamera in Zeitlupe um 360 Grad um eine Explosion dreht, oder die finale Verfolgungsjagd, bei der ein Bus von einem Hubschrauber angehoben und quer durch die ganze Stadt geflogen wird – bis auf das Dach eines Hochhauses. Und dank der rasanten Inszenierung und den grandiosen Hauptdarstellern (John Travolta, Hugh Jackman, Halle Berry und Don Cheadle) ist ein kurzweiliges, temporeiches und rasantes Vergnügen garantiert – mehr bedarf es auch nicht!

Rating: ★★★★☆

Ein Gedanke zu „Password Swordfish“

  1. Wenn es in diesem Film eine Szene gibt, die es – neben der 360 Grad Explosion Szene – verdient, erwähnt zu werden, dann ist es die erste: In ihr hält Fiesling John Travolta einen wunderbaren Monolog über Filme und Hollywood, dem man viel Wahres abgewinnen kann.Ansonsten bekommt man solide Actionkost geboten, die zwar storytechnisch nicht wirklich überzeugt, aber im Gesamten ganz nett verpackt ist und kurzweilig Spaß macht.

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