Operation Broken Arrow

Die befreundeten Air Force Piloten Vic Deakins (John Travolta) und Riley Hale (Christian Slater) führen über der Wüste von Utah einen Übungsflug mit zwei scharfen Atombomben durch. Während des Fluges jedoch schießt Deakins seinen Copiloten hinaus, wirft die Bomben ab und läßt die Maschine abstürzen. Zusammen mit einem Söldnertrupp sammelt Deakins die Bomben ein und erpresst die Regierung um viele Millionen Dollar – oder er zündet die Bomben. Was Deakins jedoch nicht eingeplant hat: Hale hat den Absturz überlebt und ist ihm zusammen mit der Parkrangerin Terry (Samantha Mathis)dicht auf den Fersen. Es entbrennt ein brutaler Kampf um die Bomben in der Wüste von Utha…

Manche Filme wollen es einfach nur richtig krachen lassen, damit der Zuschauer seinen Destruktionstrieb ausleben kann – und „Broken Arrow“ ist ein Paradebeispiel dafür. Die Story ist zwar platt und oftmals unglaubwürdig bis dämlich (Highlight: die mit einer Fernbedienung steuerbare Atombombe am Schluß), aber sie dient letztlich nur dazu spektakuläre und rasante Verfolgungsjagden zu Lande, zu Wasser, in der Luft und unter Tage aneinanderzureihen. John Travolta gibt einen erstklassigen Fiesling her; Christian Slater ist dagegen milchgesichtig und unspektakulär – dafür hat er die bildhübsche Samantha Mathis an seiner Seite. Und dank der fantastischen Inszenierung vom Action-Experten John Woo steht einem sinnfreien, aber unterhaltsamen und rasantem Action-Vergnügen nichts im Wege – allerdings wird hier nahezu jeder Statist irgendwie effektvoll dahingerafft, so dass die Leichenzahl am Ende des Filmes eine rekordverdächtige Höhe erreicht – DAS MUSSTE NICHT SEIN!

Rating: ★★★★☆

Ein Gedanke zu „Operation Broken Arrow“

  1. Der Verdacht, dass John Woo für seine Streifen nur eine Geschichte braucht, um die zahlreichen Ballereien zu begründen, liegt nahe. Vor allem, wenn man „Broken Arrow“ gesehen hat. Die Story ist so was von dämlich, dass man am liebsten in die Sesselpolsterung beißen möchte. Da hilft auch die gute Leistung von Travolter nichts und Christian Slater vergisst man besser direkt: Schauspielerisch hätte es eine Packung Cornflakes genauso getan.Ich denke, die wäre noch cooler aus dem Zug gesprungen, was übrigens meine Lieblingsszene in dem Streifen war, denn noch beknackter ging es nimmer. Fazit: Wer hirnlose Action mag oder Fan von John Woo ist, wird sich wohl begeistern können, alle anderen: lasst es lieber.

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