Der Knochenmann

Ein Mann namens Horvath ist spurlos verschwunden und hat sie letzten Leasingraten für seinen Wagen nicht bezahlt. Unwillig übernimmt der geschlauchte Ermittler Brenner (Josef Hader) von seinem alten Freund Berti den mickrigen Auftrag, den säumigen Zahler zur Begleichung seiner Schuld zu bewegen oder Horvaths Leasingwagen zurückzubringen. Die Suche führt Brenner  zum „Löschenkohl“, einer Backhendlstation von legendärem Ruf. Dort stößt Brenner auf böse Überraschungen und tödliche Ereignisse …

Ich gucke nunmal alles und im Rahmen dessen ist mir dann eben auch dieser Film in die Finger geraten, ein Ösi-Krimi und der bereits dritte Teil einer Reihe (von denen mir die beiden Vorgänger aber komplett durchgegangen ist). Was mir den Film zusätzlich erschwert ist natürlich der extreme österreichische Dialekt durch den man so einiges eben nicht wirklich versteht. Aber letztlich ist es dann doch kein Film wo ich den Daumen runter richte. Insgesamt, vom Ablauf und Aubau ist es wie eine Tatortfolge vond er Stange, behaglich, nett, dabei aber nicht wirklich außergewöhnlich. Denkt man zumindest, aber es erweist sich ein weiteres Klischee: österreichische Regisseure mögens deftig. Das heißt, in dieser recht spießig wirkenden Story mit nüchternen Charakteren bricht hier und da die Gewalt aus, dann in ätzend blutigen und brutalen Szenen die man so nicht erwartet hätte. Kombiniert mit dem hemdsärmeligen Helden und solchen Mätzchen wie abgeschnittenen Fingern oder Geschlechtsumwandlungen kommt hier ein bitterböser Krimi raus, jenseits der gängigen Klischees und eben was daß sich außerhalb Österreichs kaum einer ansieht.

Fazit: Sieht aus wie ein Tatort, ist aber mit ekligen und überraschenden Details durchsetzt und darum nicht jedermanns Sache!
Rating: ★★★☆☆

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.