The Butterfly Effect 3 – Die Offenbarung

Sam Reid (Chris Carmack) besitzt die unglaubliche Fähigkeit sich in der Zeit zurückversetzen zu können – diese Gabe stellt er gelegentlich in den Dienst der Polizei um Morde zu beobachten und die Täter zu identifizieren. Dabei hält er sich aber an die strickte Regel niemals in das bereits Geschehene einzugreifen. Als es aber um eine persönliche Sache geht verletzt er diese Regel und löst eine furchtbare Ereigniskette aus …

Uaaaa! Ganz sicher einer der gemeinsten Fälle wo ein guter Film durch miese Videotheken-Sequels in den Schmutz gezogen wird. Der erste Film ist nach wie vor einer meiner absoluten Lieblingsfilme der dem Zeitreise-Thema vor allem auch ein paar bewegende und anspruchsvolle Seiten abgewinnen konnte, Episode 2 nahm einfach nur das Konzept auf und drehte mit anderer Besetzung die fast identische Nummer nochmal durch – im dritten Teil gibt’s dann mal was Neues: hier versetzt sich der Betreffende komplett „leiblich“ in die Vergangenheit und kann dort agieren und eingreifen. Allerdings verläßt er dabei die dramatischen Pfade und wird mehr zum altbekannten „Wer wars“ Thriller mit der Suche nach einem ominösen Mörder – und obendrein wird mehr als einmal die Grenze zum Bereich Splatter gekreuzt. Direkt in der Eröffnungsminute wird eine Frau zu Tode geprügelt und ihr Kopf in Großaufnahme auf der Straße verteilt – und eigentlich hat man danach schon keine rechte Lust mehr wenn man bedenkt was es einst für ein toller Film mit Kutcher und Smart war und nun schwachsinniger DVD Mist. Wer von sich sagen will „ich hab sie alle gesehen“ darf mal einen Blick riskieren, oder wer auf sinnlose Gewalt und dumpfsinnigen Mist steht. Alle andren dürfen getrost ablehnen.

Fazit: Wie ein immer wieder neu aufgegossener Teebeutel: fade, dünn und erschreckend gewalttätig!
Rating: ★★☆☆☆

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