X-Men Origins – Wolverine

Als kleiner Junge im Jahre 1845 entdeckte Logen (Hugh Jackman) daß er unbegrenzte Selbstheilungskräfte besitzt und aus seinen Händen Krallen ausfahren kann. Mit seinem ebenfalls übermächtigen Bruder Viktor (Liev Schreiber) überlebt er so die Jahre und die Kriege bis er im Vietnamkrieg auf den brutalen Colonel Stryker ( trifft. Der läßt Logan bei einer grausamen Prozedur sein Skelet mit unzerstörbarem Stahl überziehen. Als Logan aber erkennt daß Stryker ihn benutzt hat beginnt er einen grausamen Rachefeldzug …

Die „X-Men“ Filme waren zwar eigentlich ein Ensemblestück, aber eben Hugh Jackmans Figur ragte bei allem deutlich hervor und nachdem die Trilogie einen recht kompakten Schluß gefunden hat geht man nun an den Anfang zurück und beleuchtet die Ursprünge der einzelnen Figuren. Frage aber: muß das sein? Das ist so wie damals der „Twin Peaks“ Film: alles was im Vorfeld passiert ist war eigentlich klar, der Film bringt es nur noch einmal in lang Die Umstände, wer Wolverine eigentlich ist und wo er herkommt sind größtenteils eigentlich aus dem zweiten Film der Serie bekannt, jetzt wird all dies nochmal aufgeplustert. Gewollter Nebeneffekt: dadurch ergeben sich unzählige Möglichkeiten die beliebte Figur nochmal in mächtige Actionszenarien zu bringen. Jackman ist dabei in seinem Element, mit unglaublich austrainierter Figur und ordentlichen Special Effects bewährt er sich in einer gigantischen Actionsequenz nach der anderen, reißt markige Sprüche und führt den Zuschauer an die Grenze der Reizüberflutung – trotzdem bleibt letztlich nur ein fettes Actionspektakel, Popcornkino par excellence und keine nötige Ergänzung zu den bestehenden Filmen. Immerhin hat ein Darsteller der Trilogie einen netten, überraschenden Cameo Auftritt.

Fazit: Inhaltlich unnütze Auskopplung aus der Serie die zu einem perfekten Actionkracher wird!
Rating: ★★★☆☆

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