Australia

Die britische Aristokratin Sarah Ashley (Nicole Kidman) reist kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nach Australien um dort nach ihrem Mann zu suchen der sich dort auf einer Farm aufhält. Den Weg dorthin ermöglicht das Raubein Drover (Hugh Jackman). An der Farm angekommen muß Sarah aber feststellen daß ihr Mann tot und die Farm pleite ist: die letzte Rettung wäre ein Viehtrieb durch das Outback. Zusammen mit Drover tritt Sarah diese beschwerliche und abenteuerliche Reise an …

Ok, ich gebe zu diesen Film unter denkbar schlechten Umständen gesehen zu haben: mit seiner epischen Lauflänge von fast 3 Stunden und den immensen Landschaften ist dies wohl einer den man auf der großen Leinwand gesehen haben muß. Ich hab ihn allerdings in einem Flugzeugmonitor auf dem Weg nach New York gesehen was eines leider nicht beinhaltete: die Möglichkeit mal kurz rauszugehen. Henning hatte mich ja schon vorgewarnt: der Film sei am Beginn unwahrscheinlich albern. Das wollte ich bei der Ankündigung und dem Inhalt aber nicht glauben – doch er hatte Recht. Ich bin bis jetzt nicht über die endlos doofe Szene gekommen in der das Känguru weggeschossen wird und danach kamen zwar noch über zwei Stunden Film aber auf die hatte ich dann kaum noch Lust. Alles was für mich übrig blieb war ein zwar nett fotografierter, aber überlanger Schmachtfetzen mit ein wenig Schuß Abenteuerfilm, aber auch jenes sehr überschaubar und kaum interessant.  Ihr merkt, ich finde nicht die Worte um meine Ablehnung gegen diesen Film auszudrücken, darum mache ichs knapp auf den Punkt: übelster, langatmiger Mist, zwar aufwendig und im Keim eine Liebeserklärung an ein aufregendes Land, aber es bringt nichts das in Überlänge im Film durchzuleiden!

Fazit: Unfreiwillig komischer Schmachtfetzen bei dem auch die prominenten Darsteller keine Spur „zünden“!
Rating: ★★☆☆☆

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