Liebe und andere Disaster

Die lebenlustige Amerikanerin Emily „Jacks“ Jackson (Brittany Murphy), arbeitet in London für die Vogue und lebt ein Leben auf der Überholspur – nur ihre wahre, große Liebe hat sie noch nicht gefunden. Daher ist sie aber stets bemüht ihre Freunde zu verkuppeln. Insbesondere ihren schwulen Freund  Peter (Matthew Rhys), einen sensiblen Drehbuchautor, will sie mit dem argentinischen Foto-Assistenten Paolo (Santiago Cabrera) zusammenbringen. Dabei entgeht Jacks völlig, dass Paolo überhaupt nicht schwul ist – und unsterblich in sie verliebt ist … (gear)

Zunächst mal: Filme mit Brittany Murphy sind in meinen Augen nie verkehrt, wenngleich die junge Dame des öfteren mal danebenlangt. Dies ist kein solcher Fehlgriff, aber auch nichtsa außergewöhnliches oder ganz besonders herausstechendes: es ist eine typische Schema F Love Story in der sich ein paar mehr oder weniger mögenswerte Figuren anderthalb Stunden das Leben schwer machen und schön ordentlich aneinander vorbeireden bis dann beim obligatorischen Happy End alles gut wird – ich glaube kein Zuschauer zweifelt auch nur eine Sekunde an diesem Ende. Wer sich den Film trotzdem antut bekommt eine vergnügliche britische Komödie geboten die zwar niemals in Qualitätsphären wie „Tatsächlich Liebe“ oder „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ kommt, aber allemale kurzweilige Unterhaltung präsentiert. Zusätzliche Pluspunkte sind die selbstironischen Seitenhiebe des Drehbuchautors der mehr als einmal Sprüche wie „Wenn wir hier jetzt im Film wären“ einfließt; außerdem geben zwei populäre Hollywoodgrößen am Ende ein echt überraschendes Cameo.

Fazit: Sie lieben sich, aber bis zum Happy End müssen eben noch anderthalb Stunden Film vergehen – das tun sie hier aber unverkrampft und nett!
Rating: ★★★☆☆

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