10000 BC

Die Erde, gut 10.000 Jahre vor der Neuzeit: in dieser Welt in der auch noch gewaltige Mammuts auf der Welt herumlaufen entführt ein brutaler Sonnnenkönig Evolet (Camille Belle), die Frau des Jägers D’leh (Steven Strait). Der sammelt eine Armee freiwilliger um sich und jagt die Entführer quer durch die Wüste. Dies wird zu einer gefährlichen Reise voller Begegnungen mit anderen Stämmen und einer untergegangenen Kultur in der D’leh glatt eine Revolution auslösen muß … (gear)

Die alte Emmerich-Formel mal wieder auf der großen Leinand: ein Megakracher, finanziell günstig gestaltet, der Verzicht auf prominente Gesichter und das ganze wird laut, laut, öaut. Eigentlich ein Film den keine Sau interessiert da die ganze Nummer keine historisch belegten Grundlagen hat sondern einfach schlichtes Abenteuer und Thrill bieten will. Unter dem Aspekt fällt das Ganze dann beinahe erträglich aus: strammer, furchtloser Held zieht los um sein entführtes, holdes Fräulein zurück zu holen, kämpft viel, lernt neue Freunde und löst nebenbei noch einen Aufstand unter den Sklaven eines Steinbruchs aus. Das alles wird bildgewaltig und episch inszeniert, mit grandiosen Kulissen und aufwendigen Spezialeffekten,aber da die Helden allesamt recht bleich und uninteressant bleiben interessiert das kaum. Unterm Strich also gibts wenig fürs hirn, viel fürs Auge und Ohr. Wem des reicht der möge loslegen – wenn es auch eine ähnliche Story ist, so trieft der Film wenigstens nicht so vor Blut wie Apocalypto.
 
Fazit: Inhaltlich trist, optisch gigantisches Abenteuerfilmchen – nicht mehr oder weniger!
Rating: ★★☆☆☆

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