Jindabyne – Irgendwo in Australien
Im australischen Kleinstädtchen Jindabyne geht Tankstellenbetreiber Stewart (Gabriel Byrne) mit ein paar Freunden auf eine große, jährliche Angeltour. Das ungetrübte Vergnügen nimmt ein abruptes Ende als sie im Fluß eine ermordete Frau finden. Stewart fasst eine folgenschwere Entscheidung: sie lassen die Leiche erstmal liegen, machen ihren Ausflug zu Ende und melden den Fund erst dann. Durch dieses Vorgehen geraten Angler jedoch ins absolute Abseits in Jindybyne – vor allem Stewarts Frau Claire (Laura Linney) ist zutiefst erschüttert … (gear)
Kleine, ruhige, anspruchsvolle Filme braucht der intellektuelle Filmfreund – dafür ist dieser Film ein optimaler Griff. Ein inhaltlich zwar ereignisloses, aber von den Emotionen her hoch brisantes Drama über ein paar Männer die eine schlechte Entscheidung und dann mit den Folgen zu kämpfen haben, Folgen wie z.B. ein Ehedrama. Das alles kombiniert mit einer klischeefreien Story (wir als Zuschauer kennen die Identität des Mörders von Anfang an, aber auf eine Handlung in der der Kerl geschnappt wird brauchen wir nicht großartig zu warten) und schönen Landschaftsaufnahem von Australien ergeben ein toll gespieltes, außergewöhnliches Drama welches aber auch das Schicksal erleiden wird unbeachtet in den Videotheken rumzustauben.
Fazit: Bewegendes Drama über Schuld und Sühne – nicht unbedingt fürs breite Publikum, aber für ausgewählte Zuschauer ein Fest!
Rating: 




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