The Man from Toronto

Ein Auftragsmörder der als „The Man From Toronto“ (Woody Harrelson) muß bei einer Airbnb Buchung ein Zimmer mit Teddy (Kevin Hart) teilen – wodurch sich die unterschiedlichen Menschen in die Quere kommen …

Ich habe bei Actionkomödien oftmals ein Problem bezüglich der Balance zwischen Spaß und Ernst. Wenn einerseits kalauert wird und andererseits Menschen brutal abgeballert werden stimmt für mich die Stimmung nicht. Und gerade Regisseur Patrick Hughes hat mit den „Killers Bodyguard“ Filmen dieses Ungleichgewicht mit Füßen getreten, weshalb ich eine gewisse Ratlosigkeit vor diesem Film hatte. Und das bestätigte sich zunächst wenn in der Anfangsszene in der Harrrelson ein Verhör durchführt der Ton von Ernst zu Spaßig und dann zu brutal wechselt. Danach übernimmt Kevin Hart den Film und spielt seine übliche Figur, wenngleich etwas gebremster. Aber es dauert nicht lange bis gewisse Qualitäten durchbrechen: der Film ist spaßig, hat brutale Sequenz en, hält diese aber größtenteils im Rahmen. Woody Harrelson spielt einen knallharten Hund der aber trotzdem charmante Momente hat und sich mit Harts Dauerplapperei ergänzt. Die Story ist kurzweilig und wie ein typischer 80er Actionfilm was damals nichts Besonderes gewesen wäre, aber heute schon wieder originell erscheint. Lediglich das billige CGI und einige künstliche Actionszenen bremsen den Spaß minimal. Dennoch: auf dem Sektor dessen was der Film sein will funktioniert er unglauch gut und stellt ein Referenzwerk da: wenn die Netflix Eigentitel alle so ausfallen würden wäre dort einiges besser.

Fazit: Harrelson trägt den Film, Hart ergänzt zufriedenstellend und das Werk fällt besser aus als zu erwarten war

Rating: ★★★★☆

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