Nebenan

Daniel (Daniel Brühl) ist ein populärer Schauspieler und führt ein komfortables Leben in Berlin. Kurz vor einem neuen Dreh stoppte r in einer örtlichen Kneipe – wo er auf den merkwürdigen Bruno (Peter Kurth) trifft …

Ach Mensch … ich wollte diesen Film wirklich mögen. Ich bin kein wirklicher Fan von Daniel Brühl, kenne ihn aber seit dem Film Schule aus dem Jahr 20ß00 und habe ihn immer gerne gesehen. Ebesnso fand ich es beeindruckend was für eine Karriere er gemacht hat. Hier macht er dann seinen ersten Film als Regisseur der anscheinend auch einige persönliche Aspekte aufarbeitet, da zu seiner Hauptfigur einige Dinge fallen die auch auf den echten Daniel Brühl passen. Ich finde es gut daß es ein kleiner Film ist, quasi ein Kammerspiel und mit der Inszenierung macht Brühl dabei alles richtig: auch wenn es fast komplett in einer Kneipe spielt ist das alles frisch und gut mitgefilmt. Mein Kernproblem liegt an einer Sache: ich finde beide Hauptfiguren furchtbar unsympathisch. Wenn ich dann zusehe wie zwei unangenehme Gestalten sich Bösartigkeiten um die Ohren werden habe ich kein Interesse daran, sondern finde die Charaktere nur nervig. Auch wenn die Inszenierung und die finalen Wendungen gut klappen, so fehlt mir die emotionale Anbindung.

Fazit: Solides Regiearbeit von Brühl bei denen zu wenig Herz in den Hauptfiguren steckt!

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