The Black Phone

Ein sadistischer Mörder (Ethan Hawke) entführt den 13jährigen Finney Shaw (Mason Thames). In seinem Verließ entdeckt Finney daß er auf deinem dortigen Telefon die Stimmen von früheren Opfern hören kann …

Scott Derickson ist nicht gerade ein Regiestar, hat aber mit dem heftigen Schocker Sinister und dem ersten „Dr. Strange“ Film nennenswerte Werke abgeliefert und gezeigt daß er auch eine gewisse „Größe“ erschaffen kann. Das kommt diesem hier zu Gute, da das Drehbuch absoluter Durchschnitt ist und so vermutlich in einem unbedeutenden Netflix Film resultiert hätte. Die Story eines Jungend er von einem Irren entführt und in einem Keller gehalten wird hat zwar Potential, aber weder Schauwerte noch große Möglichkeiten wohin es gehen kann. Was es mit dem entsprechenden Black Phone auf sich hat verrät bereits der Trailer, was kein unfassbarer Spoiler ist, aber eben doch die Richtung vorgibt. Leider wird hier sehr vieles einfach unerklärt gegeben: Ethan hawke spielt das Mörderscheusal, wird aber nicht beleuchtet. Man erfährt nicht wer er ist und was seine Motive sind, er tut was er tut. Ebenso die Fähigkeiten der Schwester die ins Übersinnliche gehen und woher die übersinnlichen Anrufe kommen. Wenn man das Hinterfragen ausknipst kann man sich auf den „Effekt“ konzentreiren und der fällt hier dochzufriedenstellend gut aus: es gibt einige sehr gut sitzende Jump Scares, ein paar gute Spannungspitgzen und einige sehr überraschende Gewaltszenen (etwa Schulhofschlägereien). Mit dem Flair der 70er und der Musik kann man am Ende mit all dem zufrieden sein, zumal Mason Thames in der Hauptrolle mehr als überzeugt.

Fazit: Ein banales Drehbuch was von seiner guten Regie aufgewertet wird, aber im Kern eine sehr simple Nummer ist

8rating: 3]

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