A E I O U – Das schnelle Alphabet der Liebe

Anna (Sophie Rois) war einst eine erfolgreiche Schauspielerin, lebt aber mittlerweile alleine und hat nur noch ihren Nachbarn Michel (Udo Kier). Dann abr gibt sie dem jungen Adrian (Milan Herms) Nachhilfe und entwickelt Gefühle für ihn …

Ich respektiere Filme auch dann wenn ich sie nicht verstehe. Gerade bei Regisseurin und Drehbuchschreiberin Nicolette Krebitz bin ich mir sicher daß sie weiß was sie hier tut und erzählen wollte. Dennoch hat michd er Film komplett verloren, obwohl der Anfang nicht verkehrt war. Eine vom Leben gezeichnete Frau im vorgerückten Alter unterricht einen problematischen Jugendlichen, nur daß aus der Lehrer und Schüler Lage dann eine Beziehung entwächst. Ich kann zwar den Ablauf, aber an vielen Stellen den emotionalen Antrieb der Hauptfigur nicht verstehen. Etwa wenn sie dem Jungen im bademantel öffnet, ihn aber zurückweist, ihn an ihrer Tür jammern lässt um dann mit ihm in Urlaub zu fahren und sogar bereit ist Diebstähle mit ihm zu begehen. Das sit zwar alles sehr gut gespielt und hat mit Udo Kier auch einen kleinen Scene Stealer in einer Nebenrolle, im zunehmenden Verlauf werden die Handlungen der Hauptfigur aber stetig unklarer wodurch auch die Sympathie für sie mehr und mehr zurück geht. Das Lob welcher dieser auf Festspielen erhalten hat mag berechtigt sein – es hat mir den Zugang nicht erleichtert.

Fazit: Stark gespielt, aber inhaltlich ab einem gewissen Punkt nicht mehr in den Motiven nachvollziehbar

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