Pleasure

Linnéa (Sofia Kappel) reist nach Los Angeles mit dem Ziel als neuer Pronostar entdeckt zu werden. Die ersten Jobs kommen zwar zügig, aber schon bald erkennt sie auch die Schattenseiten des Geschäfts …

Eine junge Schwein kommt nach Los Angeles und sucht Geld, Erfolg, Karriere, Anerkenung – und eben das titelgebende „Vergnügen“. Ob sie das wirklich so findet beantwortet der Film eigentlich nicht, aber es reicht der Hauptfigur einfach zu folgen auf einem harten, sperrigen Weg durch das Pronobusiness. Dabei kommen gedrehte Szenen, Verhandlungen und das gemeinsame Zusammenleben mit anderen Pronodarstellerinen vor und der Film schreibt sich „Realismus“ extrem groß auf die Fahne. Das wird dadurch unterstrichen daß der Film viele echte Darsteller dabei hat die teilweise sich selbstspielen. Die sehr ausladenden Sexszenen dienen nicht dem Voyeurismus sondern sind eben Szenen die dieser Job entsprechend mit sich bringt. Und es werden Pros und Contras ebenso gezeigt: ebenso das spaßíge, freundliche Miteinander an einem Set wie auch die totale Angst und Erniedrigung an einem andern. Und eben die sinkende Hemmschwelle der Hauptfigur die für den Erfolg alles tut und nicht mehr mitbekommt welche ihrer Grenzen langsam verrücken. Es wird beobachtet und wenig erzählt, dabei ist dennoch ein hoher Unterhaltungswert und ebenso Szenen zum Lächeln wie auch zum totalen Erschrecken dabei. Daher ist der Film rundherum empfehlenswert.

Fazit: Freizügiger Blick auf die Pornoindustrie die wechselhafte Szenen aneinander reiht und durchweg glaubwürdig daherkommt!

Rating: ★★★★☆

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