Die Saat

Rainer (Hanno Koffler) zieht mi Frau Nadine (Anna Blomeier) und der 13-jährigen Tochter Doreen (Dora Zygouri) in ein Haus außerhalb der Stadt, da er die Miete in der Großstadt nicht mehr geregelt beommt. Neben diesem Streß hat er ebenfalls Ärger in seinem Job durch Jürgen (Andreas Döhler) …

Wie so oft kann ein deutscher Film unglaublich realistisch sein, dieser hier ist es bis zur Unerträglichkeit. Er zeigt wie eine Familie in eine kleine Stadt zieht und versucht klarzukommen. Einerseits die toxische Freundschaft der Tochter zum Nachbarskind welche mehr und mehr in dramatische Situation ausartet, im Zentrum steht aber der Vater der versucht auf anständige und ehrliche Weise zu arbeiten und in seinem Job auf einer Baustelle jeden fair zu behandeln. Leider steht er damit im Kontrast zu den Leitenden und gerät somit mehr und mehr unter Druck. Der Film zeigt einen Mann auf den das Leben wie mit Fäusten einschlägt, der versucht anständig und aufrecht zu bleiben und es doch letztlich nicht schaffen kann. Das Ganze führt zu einem bewegenden Finale was leider keine Lösungen bietet. Ich konnte diesen Film mit meiner persönlichen Lebenssituation abgleichen und hatte darum einen ungemein emotionalen Bezug, ich kann aber verstehen wenn viele diesen als deutsches, nicht weiter spektakuläres Filmchen abtun das wohl eher ins ZDF denn ins Kino gehört.

Fazit: Wwenn man in der entsprechenden Lebenssituation ist kann dieser Film einem viel abverlangen

8rating: 5]

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