Generation Beziehungsunfähig

Tim (Frederick Lau) flirtet gerne, läßt due Damen aber immer links liegen. Dann aber trifft er Ghost (Luise Heyer), die ähnlich vorgeht. Als aber Tim mehr möchte wird es kompliziert …

Der Trailer versprach bereits eine Sache die mir den Film sehr attraktiv machte: er spielt in Köln und zeigt viele, markante Orte. Das ist zwar nicht das Thema, aber ein Begleitaspekt der mir und bestimmt auch anderen ortskundigen Zuschauern Spaß bringen kann. Das Kernthema ist die Beziehungsunfähigkeit der heutigen jungen Menschen, da fühle ich mich nicht mehr ganz zugeordnet weil ich in meiner Single-phase Tinder knapp verpasst habe und auch seit vielen Jahren verheiratet bin. Natürlich kenne ich die Probleme einen Partner zu finden und auch Schwierigkeiten mit Bindungsängsten, aber ich bin in dem Thema so nicht mehr drin und diese Geschichte ist eine Zusammenstellung von typischen Situationen, die fast handlungsfrei einander gebunden werden. Warum die weibliche Hauptfigur so bindungsscheu ist wird nie erklärt, wir beobachten einfach den männlichen Protagonisten wie er diverse beziehungstechnische Situationen erlebt und durchläuft,von denen viele extrem lebensecht wirken. Gerade dadurch dass es keine wirkliche Story gibt sondern nur Szenen hat man wirklich den Eindruck Bilder aus dem wahren Leben zu sehen. Das führt zwar nicht wirklich irgendwo hin, zeigt aber durchaus einige interessante und spannende Facetten. Ich kann mich inhaltlich nicht mehr mit dem Ganzen identifizieren, mag den Film aber für seinen Humor seine Kurzweiligkeit und die für mich so wirkende Glaubwürdigkeit.

Fazit: Glaubhafter Blick auf das Suchen und Finden der Liebe oder des nächsten Bettpartners in der heutigen Zeit

Rating: ★★★☆☆

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