Spencer

Ein entscheidendes Wochende zu Beginn der 90er Jahre welches Prinzessin Diana (Kristen Stewart) auf Sandringham verbringt. Dort beschließt sie ihren Mann zu verlassen …

Wenn man keinerlei Ahnung von der Biographie von Lady Di hat ist man hier ziemlich verloren, da der Film einem wenig bis gar nichts an die Hand gibt. Es wird ein Landsitz gezeigt auf dem die Königsfamilie Weihnachten verbringt, wie dort die geradezu militärischen Abläufe passieren mit denen alles organisiert ist und die triste Stimmung schlägt einem auch als Zuschauer geradezu auf den Magen. Und in alldiesem taummelt Hauptfigur Diana durch die Szenerie, es geht dabei weniger drum sklavisch ihren Tag zu erzählen, sondern ihre Geefühlswelt. Das führt zu unzusammenhängenden Szenen, Traumsequenzen und Rückblenden die mir keine konkrete Geschichte erzählen, aber sehr wohl das Verlorensein und die Unruhe der Figur herauskitzeln und darstellen. Und es ist eine Spielwiese uaf der Kirsten Stewart eine oscarreife Darstellung abliefern kann. Ichw ei nicht wie hisotisch exakt diese Diana Version ist, aber man sieht nichts mehr von dem Mädchen aus Twilight oder anderen Rollen – sie verschwindet komplett in dieser faszinierenden und doch irgendwie unahbaren Figur, deren Tragik in dem besteht was im wahren Leben mit ihr passiert ist. Mit dem entsättigten Farblook entseht so ein langsamer, asntrengern Film der einen aber nicht emotional kalt läßt.

Fazit: Mehr Gefühl als Geschichte mit faszinierender Hauptdarstellerin.

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