Keine Zeit zu Sterben

James Bond (Daniel Craig) hat den aktiven Dienst verlassen und lebt im Ruhestand in Jamaika. Dann aber tritt seinsein alter Freund, CIA-Agent Felix Leiter (Jeffrey Wright) an ihn heran und bittet ihnbei der Rettung eines Wissenschaftlers zu helfen. Die Mission bringt bald schon persönliche Dinge aus Bonds Vergangenheit zu Tage …

Keine Zeit zu sterben? Wohl nicht. Aber hat man drei Studnen Zeit für diesen Film? Das muß man wohl für sich sleber abwägen. Ich selber hatte drei nachteile beim Anschauen: ich sah spät abends (was bei einem drei Stunden Film nicht hilfreich ist), ich habe nicht vorher das Bond Franchise mit Craig aufgefrischt und ich sah ihn in Englisch ohne Untertitel. Durch letzteres war mir nicht alles bewußt und ich habe nicht alles verstanden, aber dadurch konnte ichs auf die kleinsten Nenner runterrechnen. Bond wird aus dem Ruhestand zurücjk geholt, jagt einen Oberschurken der eine furchtbare Waffe zur Hand hat – alles altbekannt. Da es die letzte Mission mit Craig sein soll wird nochmal jeder der irgendwie mit ihm in der Vergangenheit zu tun hatte heranzitiert, aber da liegt auch ein großes Potential für Enttäuschung drin: der Trailer preist z.B. Christoph Waltz entsprechend an, dessen Beteiligung am Film fällt aber eher mau aus. Ebenso Rami Malek der eigentlich keine Spannung und keine „Beziehung“ zu Bond hat sondern ihm nur in der letzten halben Stunde gegenüber tritt und ein paar Dialoge im totalen Overacting liefern darf. Am schwächsten fällt der Film in den Nebenrollen aus, da hat man den üblichen, muskelbepackten Vollstrecker oder den bösen Wissenschaftler die aber geradezu kreidebleich besetzt sind. Die großen und typischen Bond-Actionpassagen sind drin, aber doch merklich knapper als im Trailer angekündigt – wer dies wegen der Action alleine schaut wird enttäuscht. Für Craig ist dies alles ein Selsbtläufger, er spielt die Rolle routiniert gut, aber irgendwie scheint die Zeit und die Faszination für die Figur ausgelaufen zu sein. Lediglich das Finale wird sicherlich einigen Diskussionsstoff liefern.

Fazit: Überlang und doch inhaltlich knappo, mit einigen guten Momenten – trotzdem stellt Crqigs letzte Mission sicherlich nicht das Highlight der Serie dar.

Rating: ★★☆☆☆

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