Candyman

Die Geschichte des Candyman ist im Chicagoer Viertel Cabrini Green allseits bekannt: ein ominöser Mann mit einem Haken als Hand der erscheint wenn man seinen Namen fünf Mal in den Spiegel sagt. Als Anthony McCoy (Yahya Abdul-Mateen II) und seine Freundin Brianna Cartwright (Teyonah Parris) in die Gegend ziehen kommen sie mit der Geschichte ungewollt in Kontakt …

Der Film mag zwar wie eine Neuauflage wirken, ist aber ein handfestes Sequel zum Ursprungsfilm. Das führt aber schnell zu Verwirrung: wenn einem in der Eröffungsszene bereits ein neuer Candyman präsentiert wird, wieso folgt man dann der Story von Teil 1 in der es um einen ganz anderen ging? Auch ansonsten findet man beim durchleuchten des Skripts viele leere Stellen bzw. Ungereimtheiten, etwas daß die Hauptfigur einen verletzen Arm hat der sich kreass entwickelt was aber keinen zu stören scheint. Macht aber alles wenig wenn man nicht drüber nachdenkt da die Stimmung des Films überwiegt. Die krasseste Szene ist ein „Anstarren“ auf einem Wohnungsflur in der zwar nichts passiert, aber dennoch eine enorme Spannung erzeugt wird und generell kommt der Film mit ausreichend schaurigen Momenten daher. Trotzdem fällt es in einen sehr unbefriedigenden Bereich wenn man nicht erkennt welche Dinge der Film bewußt mysteriös offen lässt und wo wirklich das Drehbuch gehangen hat.

Fazit: Stimmige Umsetzung mit inhaltlichen Durchhängern!

Rating: ★★★☆☆

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