Nobody

Familienvater Hutch (Bob Odenkirk) wehrt sich nicht gegen nächtliche Einbrecher und verliert die Achtung seiner Familie. Daher berappelt er sich und beginnt mit grausamer Gewalt seine Familie zu beschützen …

Am Film waren Macher von John Wick beteiligt und die Story hat einige Parallelen, daher liegt vergleichen nahe. Trotzdem sollte man dem Film eine individuelle Chance geben; so vertraut einem die Story auch vorkommt. Ein unscheinbarer, kleiner Kerl schlägt zurück nachdem ihm Gewalt angetan wurde, allerdings zeigt sich daß die unscheinbare Person sehr wohl Erfahrung und Routine damit hat und so enthüllt sich nach und nach eine entsprechende Vorgeschichte. Der Trailer hat davon schon einiges preisgegeben, aber allzu schlimm ist das wohl nicht – der Reiz besteht im Stil, der coolen Hauptfigur und zahlreichen Actionszenen die nicht episch, aber knüppelhart ausfallen. Ich verstehe zwar nicht warum die Hauptfigur stetig aufs Maul bekommt, alles überlebt und denoch weitermacht, aber wenn ichd afür Christopher Lloyd in einer genialen Nebenrolle bekomme hinterfrage ich das auch nicht. Schade nur daß der Antagonist sehr schün überzeichnet aufgebaut wird, dabei aber kreidebleich und lahm ist. Der Film ist es nicht, sondern die originelle Aufarbeitung altbekannter Actionmuster.

Fazit: Schnörkerlloser und kurzweiliger Auf die Fresse Reißer mit kongenialem Spiel von Bob Odenkirk!

Rating: ★★★★☆

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