Gott, du kannst ein Arsch sein

Steffi (Sinje Irslinger) erfährt im Alter von 16 Jahre daß sie Krebs und kaum Heilungschancen hat. Während sie jedoch unbedingt auf eine Klassenfahrt mitt ihrem Freund Fabi (Jonas Holdenrieder)  gehen will wollen ihre Eltern Eva (Heike Makatsch) und Frank (Til Schweiger) sie zu einer Chemotherapie bewegen …

Der Film kann leicht und schnell als „Til Schweiger“ Film abgetan werden, dabei spielt dieser nur eine Nebenrolle und war auch nicht der Regisseur. Im Kern ist dies sogar eine wahre Geschichte, zumindest davon inspiriert, handelnd von einem Mädchen welches nach der tödlichen Krebsdiagnose ausbricht. Die Tragik der Geschichte ist da und könnte ja eigentlich kaum krasser sein, der Film legt den Fokus aber auf die Tage nach der Diagnose und einen gefälligen, normalen Road Trip bei dem die Hauptfigur ausbricht und sich aufmacht nach Paris zu reisen. Verfolgt wird sie von den Eltern und auf dem Weg passieren diverse, filmgerechte Zwischenfälle. Tragik kommt dabei nicht auf, es bewegt sich in einer nicht definierten Grauzone zwischen Drama und Komödie. Wenn dies im Sinne der (wahren) Hauptfigur ist werde ich das nicht beklagen, ich selber konnte aber die präsentierte Leichtigkeit nicht abnehmen bei dem Wissen was denn der Hintergrund ist. Auch wenn der Film mit mögenswerten Darstellern aufwartet.

Fazit: Eigentlich eine Dramastory die ihren Fokus auf den Comedypart legt!

Rating: ★★★☆☆

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