Malcolm & Marie

Nach einer erfolgreichen Filmpremiere kommt Regisseur Malcolm (John David Washington) mit Marie (Zendaya) nach Hause. Aus einer Diskussion über den Film entspringt schnell ein Streit über die ganze Beziehung …

Liebe mich, ich bin ein Kunstfilm! Ich bin in schwarz weiß! Und ich habe Isajah Washington drin, den Tenet Star, der quasi das zweite Kinohalbjahr 2020 dominiert hat, weil nichts anderes, nennenswertes gezeigt wurde! Jay! Gut; ein Film sollte mehr als das zu bieten haben, aber dies sind die Aushängeschilder mit denen er sich präsentiert. Im Kerne ist es ein in Film verfrachtetes Theaterstück. Ein Paar kommt nach einem wichtigen Abend nach Hause und fängt an zu streiten – thats all. In schicker Optik, künstlerisch angehaucht durch den schwarz weiß Look. Alelrdings bleibt man als Zuschauer von Anfang an außen vor weil man hier einen arroganten Sack und eine biestige, verschlossene Zicke hat die sich anblaffen und man dadurch eigentlich kein Interesse am Gefühlsleben zweier Oberschichtler hat. Zugegebenermaßen ist dies toll gespielt, zwei begabte darsteller dürften sich gut 100 Minuten den Marsch blasen und man kann nicht bei jedem Dialog absehen in welche Richtung er gehen wird – aber trotzdem schaut man nur ein schickes etwas ohne emotionale Anteilnahme.

Fazit: Schicke und edle Menschen die einen endlosen Dialog führen – toll gespielt aber ohne große Nachwirkung!

Rating: ★★★☆☆

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