Jean Seberg – Against all Enemies

Jean Seberg (Kristen Stewart) hat drei erfolgreiche Filme gedreht, aber Hollywood im Jahre 1957 den Rücken gekehrt. Als sie aber zehn Jahre später wieder einen Film drehen soll und sich mit dem Black-Power-Aktivisten Hakim Jamal (Anthony Mackie) anfreundet löst das einen Skandal aus …

Sie macht alles richtig. Kirsten Stewart erhielt zwar einiges an Popularität durch ihre Darstellung der Bella in den „Twilight“ Filmen, ebenso wurde sie dort aber als ziemlich hölzern und uninteressant bezeichnet. Dazu kamen noch ein paar private Schlagzeilen und schon wurde ihr der Ruf einer interessanten Darstellerin aberkannt. Aber ähnlich wie Twilight Partner Pattinson fängt sie aber stetig an Filme in weniger kommerziellen Filmen zu spielen die aber eine entsprechende Möglichkeit bieten sich darstellerisch zu zeigen. Dies ist ein solcher Fall, wobei hier doch das starke Pech dazu kam daß der Film durch die Coronaumstände kaum eine Chance hatte richtig in den Kinos zu laufen. Obendrein ist dies nunmal kein Stoff mit dem man einen Kinosaal gefüllt bekommt. Es geht um eine wohlsituierte Schauspielerin die in den 60er Jahren beginnt sich für die schwarzen zu engagieren und dabei ins Visier diverser Ermittler gerät. Das führt zu einem redelastigen Mix aus Drama und Thriller das aber trotzdem den Fokus auf die emotionale Lage der Hauptfigur legt. Es gibt etliche Szenen in den Stewart weinen darf oder eine sonstige Kummermine trägt – allerdings auch aus nachvollziehbaren Gründen und sie transportiert das gut an den Zuschauer. Somit lohnt der Film dank seiner Hauptdarstellerin, selbst wenn einen das Thema sonst eher kaltlässt. Der fiese Hundemord tut es sicherlich nicht

Fazit: Filmische Aufarbeitung eines wahren Falls mit starker Darstellerleistung vin Stewart.

Rating: ★★★☆☆

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