Scoob – Voll verwedelt!

Wie kam es zum Treffen zwischen Scooby Doo und seinem Kumpel Shaggy? Und wie kam es daß sie mit ihren Freunden Daphne, Fred und Velma die Mystery AG gründeten – als welche sie ich aufmachen müssen und die „Bellokalypse“ zu verhindern … lustige Fortführung oder laue Neuauflage?

Ich bin der Scooby Doo Thematik nicht sonderlich zugewandt, ich habe lediglich als Kind einzelne Folgen davon geschaut, bin aber nicht mit herzlicher Erinnung daran verbunden. Am ehesten beruht der Stoff für mich auf einer sehr witzigen Supernatural Episode sowie den beiden Filmen mit Freddie Prince jr. Von Anfang der 2000er Jahre. Daher habe ich mich nach dieser neuen Auslegung und Umsetzung nicht gesehnt, finde es aber in Ordnung wenn das Thema mit modernen Mitteln akkurat für ein junges Publikum aufbereitet wird. Technisch gibt es daran auch gar nichts zu meckern, dies ist ein quietschbunter Animationsfilm der sicherlich auf einer Kinoleinwand großartig ausgesehen hätte und was die Farbenprächtigkeit und Animation angeht locker mit den Werken von Illumination mithält. Beim Inhalt bin ich aber reserviert: die Geschichte als eine Art „Scooby Begins“ zu erzählen ist auch in Ordnung, weckt aber eben den Verdacht daß hier gezielt eine neue Kinoserie gestartet werden soll; außerdem ist die Story welche die Hauptfiguren für lange Zeit voneinander trennt eher überschaubar und über viele Parts unfassbar albern. Das mag zwar im Sinne der alten Serie sein, ist aber (zumindest als Erwachsener) sehr anstrengend anzuschauen. Daher rate ich nicht ab, aber wage zu behaupten daß dies einer der Filme ist an denen kleine Kinder wirklich Spaß haben können, die Eltern währendessen aber genervt am Handy spielen.

Fazit: Farbenprächtig, aber sehr albern und wohl nur für ein junges Publikum erträglich!

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