Die Hochzeit meines besten Freundes

Als Jules (Julia Roberts) erfährt daß ihr bester Freund Michael (Dermot Mulroney) heiratet erkennt sie daß sie ihn liebt und zurückgewinnen möchte. Also reist sie zur Hochzeit und versucht Michael seiner künftigen Braut (Cameron Diaz) auszuspannen …

Ich sah diesen Film als Teenager (in einer Sneakpreview vor Start) und über die Jahre immer mal wieder, nun blinkte er mir aus dem Netflix Angebot nochmal entgegen. Es war spannend ihn nochmal zu sehen, aber nicht wegen des Films an sich. Der ist ein typisches Produkt seiner Zeit, einer Phase in der romantische Komödien laufend herauskamen und einfach nur mit dem Kniff arbeitete daß er Julia Roberts als Intrigantin gegen ihr Image besetzte. Dabei verläuft der Film auf absolut absehbaren bahnen, setzt dabei aber einige echte Hightlights, etwa die Szene in der eine Mittagsgesellschaft beim Essen beginnt zu singen oder eine Sequenz in einer Karaokebar, ebenso weicht zumindest das Ende wage von den Erwartungen ab.  Roberts und Dianz sind in ihren parts perfekt, Rupert Evert setzt einige göttliche Szenen als schwuler bester Freund, lediglich Dermot Mulroney wirkt etwas hölzern und begründet nicht warum er der Mann ist nach dem die beiden Frauen so gieren. Das spannende Element waren aber kleine, ehrliche Szenen, insbesondere die in denen Roberts Figur sich eingesteht daß ich Tun egoistisch ist, der bestre Freund der ihr ehrlich mitteilt daß sie verlieren wird und die Unfähigkeit dieses zu akzeptieren. In einem solchen filmischen Stück Zuckerwatte nach solcher Tiefe zu suchen klappt nicht, aber mich spricht das (weils eben meine Zeit war) trotzdem an und so empfinde ich den Film als mehr als nur eine laue RomCom.

Fazit: Aus einer Flut der RomCOms in den 90ernist dies einer der in Erinnerung bleibt!

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