Was wir wollten

Alice (Lavinia Wilson) und Niklas (Elyas M’Barek) leiden in ihrer Beziehung darunter daß sie kein Kid bekommen können. Bei einem Urlaub hoffen sie neuen Mut fassen zu können- doch ihre Bekanntschaft zu einer anderen Familie droht viele Wunden aufzureißen …

Der Titel sollte wohl eher „Was wir wollen“ lauten da dieser Film ins Rennen gehen wird um einen Auslandsoscar im Jahre 2021 – das kann nicht jeder Titel von sich behaupten der einfach mal so im Programm von Netflix aufploppt. Es wird spannend sein zu sehen ob er sich dort hervortun kann, da er eigentlich kein sehr angenehmer Titel ist. Er hat für mich keine Handlung oder einen Plot, er schildert einfach eine Situation, nämlich daß sich bei einem Ehepaar der Kinderwunsch nicht einstellt. Das ist eine schlimme Lage und die Flucht in einen Urlaub erwist sich als neuer Stressbringer da sie dort auf eine Familie treffen die alle verkörpert was ihnen zu fehlen scheint. Viel passiert bei alledem nicht, aber es ist eine überaus genaue Beobachtung von typischen Alltagsmomenten die sich aus der unangenehmen Lage entwickeln. Meist leiste, oftmals ohne Vorkommnisse, aber dennoch mit bitterer Emotion und tollem Schauspiel. Eine Lösung bietet der Film in de Sinne auch nicht an, aber das ist seine Stärke. Ich kann verstehen wenn man dies fade und langweilig findet, wer mit der Thematik aber Berührungspunkte hat erkennt vielleicht vieles wieder.

 

Fazit: Ereignisfrei und trist, aber sehr lebensnah und hochgradig unangenehm!

Rating: ★★★★☆

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