Mein Liebhaber, der Esel und Ich

Die Lehrerin Antoinette (Laure Calamy) hat ein Verhältnis mit Vladimir (Benjamin Lavernhe) der auch der Vater einer Schülerin ist. Als dieser ihr den gemeinsamen Sommerurlaub verweigert und statt dessen mit seiner Familie verreist folgt Antoinette einfach der Familie …

Ein Film der zahlreiche Möglichkeiten ha, aber sich zu jeder Zeit Genre und Richtung verweigert und nichts was er anfängt wirklich zu Ende bringt. Es geht um eine Frau die ihrm Liebhaber und dessen Familie in den Urlaub folgt – das könnte Stoff für einen Psychothriller sein. Dann hat man die Dame wie sie auf der Wiese steht und mit einem störrischen Esel nicht klarkommt – könnte Komödie sein. Dann trifft sie auf den Mann und ihre Familie – könnte eine Eifersuchtsklamotte werden. Aber letztlich spielt der Film damit alle Richtungen kurz anzudeuten und dann in andere fortzuschreiten. Das gilt insbesondere bei den zahlreichen Nebencharakteren die ihr im Wandertrubel begegnen. Manche kehren wieder, manche verschwinden ohne etwas zur Handlung beizusteuern. Aber letztlich ist das wohl die Stärke: es gibt viele, kleine Einzelmomente mit netten Begegnungen, sympathischen Dialogen und wunderschöne Landschaftsaufnahmen. Ebenso verzichtet der Film auf eben jene Hysterie die in vielen anderen französischen Film mit Humor verwechselt wurde.

Fazit: Wanderfilm der quer durch Aspekte diverser Genres stapft, aber irgendwie Herz hat!
Rating: ★★★☆☆

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