Being John Malkovich

Craig (John Cusack) ist ein erfolgloser Puppenspieler und seine Frau Lotte (Cameron Diaz) plant aus der Wohnung ein Tierasyl zu machen- So sucht sich Craig einen Bürojob und landet in einem Gebäude welches eine unglaubliche Eigenschaft hat: wenn man durch eine bestimmte Tür schreitet befindet man sich im Bewußtsein von John Malkovich …

Mein versuch mit Charlie Kaufmann Frieden zu schließen: ich sah diesen Film vor 20 Jahren im Kino und kam mit einem langen Gesicht wieder raus weil mir die abgedrehte Nummer einfach zu viel war. Nun schaute ich es nochmal und komme zum Fazit: Liebe werde ich für dieses Werk nicht empfinden, aber sehr viel Respekt. Es gehört schon etwas dazu sich eine solche absurde Welt aufzubauen, bestehend aus komischen Kauzen und eben der völlig verrückten Idee daß man durch die Tür in einem Büroraum in das Bewußtsein einer anderen eprson reisen kann. Dabei ist der Film nicht auf schnelle Lacher aus sondern schwelgt in der Absurdität seiner Figuren und schafft es die gezeigten Dinge wie „normal“ wirken zu lassen. Hinzu kommen vier tolle Hauptdarsteller die ein wunderbares Quartett ergeben. Auch die Entwicklungen, bis hin zum untypischen Ende, sind etwas anderes als man das normalerweise zu sehen bekommt. Mich packt das alles nicht wirklich, aber ich sehe die Kreativität die nötig ist um ein derartiges Skript zu verfassen und auch noch so umzusetzen. Kaufmann Fan werde ich nicht mehr, aber meine Wertschätzung hat er trotzdem.

Fazit: Absurdes Spiel mit unfassbar schrägen Situationen!

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