The Professor

Professor Richard (Johnny Depp) hat zwar die Nase voll von seinem verkorksten Leben, trotzdem trifft ihn die Information daßer Krebs und kaum noch Lebenszeit hat schwer. Also will er seine letzte Zeit auskosten was vorrangig in Alkohol und Drogenexzessen passiert …

Das muß man wohl trennen: Johnny Depp hatte eine Zeit in der er als absoluter Kassenmagnet galt, leider überreizte er seine typische und irre Darstellungsweise und geriet durch einiges Fehlverhalten in die Schlagzeilen. Das bedeutet aber letztlich daß bei einem kleinen Film wie diesem hier der Fokus mehr auf ihm als Person denn auf dem Film liegt. Das ist schade, denn der steht für sich obwohl er ein altbekanntes Thema erzählt: ein müder Professor erfährt daß er Krebs hat und beginnt sein Umfeld mit radikalem und ehrlichem Verhalten zu konfrontieren da er ja nichts mehr zu verlieren hat. Das alles geht nicht wirklich in eine furchtbare, dramatische Tiefe sondern legt sich mehr auf den humorigen Szene fest. Dabei entstehen auch durchaus einige amüsante, witzige und erfrischende Szenen, allerdings merkt man irgendwann daß der Film nicht so wahnsinnig viel mehr zu erzählen hat. Letztlich ist die Hauptattraktion einfach ein launiger Johnny Depp der den Zuschauer und sein Umfeld verblüfft. Wem das reicht, der soll mal zuschauen.

Fazit: Sterbedrama welches einen eigenartigen Schwerpunkt auf Komik setzt!

Rating: ★★★☆☆

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