Auerhaus

Höppner (Damian Hardung), Frieder (Max von der Groeben), Vera (Luna Wendler) und Cäcilia (Devrim Lingnau) gründen in einem kleinen Dorf eine Schüler WG, vorrangig um den depressiven Frieder vom Selbstmord abzuhalten. Mit der Pyromanin Pauline (Ada Philine Stappenbeck) stößt bald ein weiterer Krisenherd zu der Gruppe …

Hier bin ich wie so oft etwas aufgeschmissen da es eine Buchverfilmung ist bei der ich die Vorlage nicht gelesen habe. Trotzdem kann ich sagen daß es einen großen filmischen Imagewechsel beeinhaltet: Max von der Groeben hat in zahlreichen Filmen den Vollproleten gegeben und ist insbesondere durch die „Fack ju Ghoete“ Filme bekannt und soll hier nun der tragende Part eines ernsthaften Jugedramas sein? Klingt unpassend, aber es funktioniert. Der Film bringt auf glaubhafte Weise das Jahr 1983 auf die Leinwand und erzählt die Geschichte einiger Jugendlicher die in einem Haus zusammenleben wobei eben einer von ihnen hochgradig selbstmordgefährdet ist. Das ist eine Story die ohne große Schauwerte und eigentlich ohne spektakuläre Momente auskommt – dafür mit einem sensiblen, soliden und glaubhaften Grundton aufwartet. Gerade dadurch trifft der Film und seine letzten Minuten ungemein gut und auch in den Magen. Wie sehr dies dem Buch entspricht kann ich aber nicht bewerten.

Fazit: Ruhig und unauffällig, aber mit sensiblem Grundton und authentischen Darsterllern!

Rating: ★★★★☆

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