Berlin, I love you

Eine Liebeserklärung an die Stadt Berlin – in diversen Episoden verschiedener Regisseure sehen wir Menschen und Ereignisse rum um die Stadt …

Das Konzept dieser Filme ist eigentlich wunderschön: es wird stets eine Stadt ins Zentrum gerückt (Paris, New York, nun eben Berlin), dann kommen eine endlose Anzahl an Filmemachern zusammen und jeder erzählt eine eigene, kleine Geschichte die sich dann in einem Film vereinen der die Stadt großartig darstellt. Obendrein reichen sich große Namen bei den Darstellern wie auch bei den Regisseuren die Hände. Und für mich persönlich ist es interessant weil all diese Filme in Städten spielen die ich selber schon mal bereist habe. Trotzdem bleibt das Resultat stets im Mittelfeld: die Geschichten sind zumeist kleine, uninteressante Miniplots die ständig in den Stimmungen, Inszenierungen und Thematiken schwanken, so daß auf eine traurige Lovestory auch mal eine spannende Agentenstory oder eine komödiantische Szene folgen kann (wenngleich auf unfreiwillig – vor allem bei dem absurden Auftritt von Mikey Rourke als jung operiertem Schmierlappen). In der ersten halben Stunde kam er mir nicht langweilig vor, er hat mir die Stadt Berlin aber trotzdem nicht interessant dar gestellt  – im späteren Verlauf merkt man dann aber daß kaum ein tieferer Sinn besteht oder die Geschichten in irgendwwelche nennenswerten Richtungen verlaufen. Man kann sich auch die Frage stellen: warum spielen in einem Film über eine deutsche Stadt so viele US Stars mit?

Fazit: Viele prominente Gesichter und mancher netter Moment, abre weeder auf erzählerischer Ebene noch mit der Sicht auf Berlin wirklich spannend.

Rating: ★★☆☆☆

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