Eurovision Song Contest – The Story of Fire Saga

Die abgedrehten Musiker Lars (Will Ferrell) und Sigrit (Rachel McAdams) bekommen die Chance, für ihr Land beim Eurovision Song Contest anzutreten …

Will Ferrell geht zum Eurovision Song Contest … eine Zeile, ein Konzept und ein Film. Und eine endlose Palette an Möglichkeiten wie man das Thema behandeln und angehen könnte. Es könnte eine bissige Mediensatire werden welche die Machenschaften hinter den Kulissen präsentiert, es könnte eine Success Story sein über einen unscheinbaren Typen der seinen Traum verfolgt und ihn erreicht oder ein großes Musical welches die Chance nutzt um ihre Gesangsmomente zu erzeugen … am Ende sit es aber vorrangig eben eine typische Will Ferrell Komödie. Der Mann polarisiert ja schon von Grund auf; man kann ihn echt mögen und witzig oder aber grausam und zum davon laufen finden, daran wird dieser Film hier auch nichts ändern. Da er seine chaotische Figur mit all seinen Marotten anlegt bleibt eine reale, emotionale Bindung an den Hauptcharakter aus, es ist eben eine Lachnummer. Der Film macht zwar ein paar nette Scherze zum Ablauf des GrandPrix, veräppelt ihn aber nicht wirklich böse und man merkt daß im Grunde eine Verbeugung vor dem Event gedacht ist. Und die musikalische Variante wird ganz toll ausgespielt: die Nummern die hier ständig geschmettert werden sind total drüber, aber irgendwie doch so als seien es reale Eventnummern von dort – diese stellen wohl das Highlight dar. Das ist der Film letztzlich wohl nicht, nur eben eine gefällige, etwas überlange Komödie mit typischem Humor, ein paar treffenden Gags und einigen tollen Liedern. Für eine Netflixproduktion definitiv ok.

Fazit: Wenn man den GrandPrix mag gibt einem der Film sicherlich etwas mehr – ansonsten ist es eben die typische Will Ferrell Komödie mit viel Musikbeigabe!
3 Punkte

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=Dz8dBH-cbe0

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