Motherless Brooklyn

Detektiv Lionel Essrog (Edward Norton) erhält im Jahre 1954 die unerfreuliche Aufgabe den Mord am Gangsterboss Frank Minna (Bruce Willis) aufzuklären, wobei nicht nur der Umstand daß er selbst für Minna gearbeitet hat zum Problem wird sondern auch seine Tourette Erkrankung …

Edward Norton mag im wahren Leben nicht wirklich der angenehmste Mensch sein, auf seinem filmischen Sektor macht ihm aber kaum jemand etwas vor. Darstellerisch hat er sich schon einige Male sehr hervorgetan, als Regisseur war er auch solide – nun kombiniert er dies und gibt gleichermaßen Regisseur und Hauptdarsteller., sowie den Drehbuchschreuber Und dies bei einem sehr speziellen Film: Bruce Willis, der zwar dick auf dem Plakat angekündigt ist, scheidet nach sehr kurzer Zeit aus dem Film und Edward Norton gibt den ermittelnden Protagonisten. Das besondere Markenzeichen ist dessen Behinderung die sich im ständigen Fluchen zeigt, was aber etwas unpassend zur restlichen Umgebung wirkt: der Film wirkt alt, altmodisch und ist unglaublich ruhig erzählt – und dann brüllt die Hauptfigur ständig Schimpfworte rein. Trotzdem paßt das alles irgendwie: es ist eine Kriminalgeschichte die lang, langsam und sehr ruhig erzählt wird, viele Stars in den Nebenrollen hat und durchaus ein gewisses Maß an Konzentration erfordert. Forderndes Kino für diejenigen die auch ein weilchen „Durchhalten“ können – das mag nicht ür jeden passen, aber das richtige Publikum weiß es zu schätzen.

Fazit: Etwas lang, aber atmosphärisch dicht und ruhig erzählt!

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