Judy

Judy Garland (Renee Zellweger)dreht seit ihrer Kindheit Filme und ist langsam erschöpft. Doch sie wird vom Studioboss Louis B. Mayer (Richard Cordery): erpresst: entweder, sie dreht weiter oder er läßt ihre Karriere enden. Doch dazu kommen auch noch private Probleme …

Oscar to go -für eine hochklassige Darstellerin ist ein solcher Stoff natürlich wie gemacht. Eine wahre, tragische und bittere Story, eine schillernde Hauptfigur und eine Thematik die in der alten Hollywoodgeschichte verankert ist. Und es treffen diverse Punkte zusammen. Leider kann man nicht sagen wie sehr dieser Film die Wahrheit aufgreift und wo er entsprechend „nachhilft“. Ich denke mal daß die Eckpunkte stimmen, aber man trotzdem darauf geachtet hat daß die Figur tragisch, aber nicht zu negativ dasteht. Darstellerisch ist das großartig, aber total drüber: Zellweger gibt ihre Version einer aufgedrehten Hollywood Diva – als Werk einer Frau die in einer Rolle verschwinden kann ist das top, ob man diese Person aber als angenehm oder interessant empfindet und ihr zwei Stunden durch einen Film folgen mag steht wohl auf eiem ganz anderen Blatt. Und ob es was zu erzählen gibt … es geht wohl vorrangig darum die Hauptfigur als stark und tragisch zu skizzieren, weniger darum ein exaktes Portrait zu malen wie deren Leben verlaufen ist. Als bitteres Drama kommen dann auch wenig freudige Momente auf und der ganze Film strahlt eine große „Schwere“ aus – aber wer auf solche altmodischen Titel oder eben Zellweger steht kann mal einen Blick riskieren.

Fazit: Zwar toll gespielt, aber kaum dramatisch und vorrangig für die Hauptdarstellerin ausgelegt!

Rating: ★★★☆☆

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