Sorry we missed you

Paketbote Ricky (Kris Hitchen) und seine Frau, die Altenpflegerin Abbie (Debbie Honeywood) leiden unter ihren schlechten Arbeitsbedingungen zu denen auch eine ungünstige Situation gehört in der er eine Vorkasse leisten muß. Als er sie bittet ihr Auto zu verkaufen tritt dies einen Teufelskreis los …

Kein Film bei dem man gute Laune bekommt. Regisseur Ken Loach ist Fachmann für Sozialdramen und liefert hier exakt dieses ab: das Portrait einer Familie bei der beide Eltern sich in undankbaren Jobs abrackern, ebenso aber von höhrerer Stelle ausgebeutet werden und im Grunde immer mehr in finanzielle Nöte geraten. Die Frustrationen der Umstände, private Probleme die auch daraus resultieren und Schlaglichter auf ein fieses, menschenverachtendes System und die Unterschicht davon … das ist was diesen Film ausmacht. Das wird zwar von Schauspielern gespielt, könnte aber auch direkt im wahren Leben mitgefilmt worden sein. Und so unspektakulär der Film auch ist, er zeigt wahr wirkende Menschen mit wahren Problemen für die ein verschwundener Schlüssel oder ein zerstörtes Gerät unfassbare Katastrophen auslösen. Deswegen lohnt der Film komplett, besonders für den Schulunterricht.

Fazit: Grausam realistisches Portrait einer Arbeiterfamilie!

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