Wilson – Der Weltverbesserer

Der eigenbrödlerische Wilson (Woody Harrelson) hat lediglich zu einem Hund ein gutges Verhältnis. Als aber sein Vater stirb möchte er doch seine Ex-Frau Pippi (Laura Dern) finden und wieder mit ihr zusammen kommen. Als er sie findet erfährt er daß er mittlerweile Vater ist …

Ich dachte zunächst dies wird ein Film ohne Handlung: man hat einfach Woody Harrelson, sieht ihn als Menschen hassenden und eigenbrötlerischen Knaben und verfolgt ihn einfach durch seinen Alltag und sieht seine Interaktion mit anderen Menschen, die an einigen Stellen sehr unangenehm ausfällt (insbesondere wenn er wildfremde Leute in Bussen oder auf der Toilette anspricht). Dann aber beginnt doch zögerlich ein Handlungsstrang der seine Vergangenheit beleuchtet, mit Laura Dern tritt dann eine relevante Figur dazu und letztlich merkt man gar nicht wie sich die Vorfälle überschlagen und der komische Kauz einiges am Hals hat. Die Stimmung schwankt dabei zwischen Komödie und Drama und der ganze Film strahlt durchweg etwas von „Independent Film“ aus – aber eben dieser kleine, „bescheidene“ Look macht ihn geradezu herzig. Für Freunde von kleinen, ruhigen Filmen ist dies sicherlich einen Versuch wert.

Fazit: Woody Harrelson hält den Film zusammen der langsam beginnt und im weiteren Verlauf stetige Wendungen parat hat!

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