Gut gegen Nordwind

Ein Tippfehler bei einer email von Emma Rothner (Nora Tschirner) bringt sie mit Leo Leike (Alexander Fehling) in Kontakt. Der flüchtige Zufallskontakt ist der Auftakt einer innigen email Freundschaft bei der bald echte Gefühle aufkommen – allerdings sind beide in Beziehungen …

Zwei die sich lieben kommen nicht so einfach zusammen und eiern umeinander rum, das stellt wohl die Basis jeder RomCom da. Hier ist es dann eine Geschichte die wie eine Nachmache von „email für dich“ klingt, aber da sind dann doch einige Punkte anders: der Grundton ist trister, ernsthafter und mag zwar in manchen Momenten Kitsch enthalten, aber eigentlich ist das alles schon ein Drama. Es geht um zwei Menschen die sich auf digitalen Wegen ohne einander zu begegnen verlieben und einen ungemein echten Dialog darüber führen. Mich ganz persönlich hat das auf ganzer Linie erreicht, aber eben nur wegen meiner Vergangenheit in der es einige lange und sehr intensive emaildialoge gab. Darum mag das manch einer als langweilig abtun, mir gab es stellenweise Momente wieder die ich selber so erlebt habe. Obendrein spielt der Film in meiner Heimatstadt und gab mir auch das ein oder andere Wiedererkennen.

Fazit: Intensive Dialoge und tolle Darsteller – sehr lebensnaher und glaubhafter Liebestaumel!

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