Ad Astra – Zu den Sternen

Nach einem ungewöhnlichen Ereignis wird Raumfahrt-Ingenieur Major Roy McBride (Brad Pitt) ins All geschickt um nach der Ursache zu Suchen. Dabei verfolgt er die Mission seines Vaters Clifford McBride (Tommy Lee Jones) der seit 29 Jahren als tot gilt …

Ich wußte von Anfang an daß dies nicht wirklich ein Film für mich sein würde, aber ich wurde von großer Neugier angetrieben: hier wurde die Schere der Kritik von einem Extrem ins Andere geöffnet und vom in den Himmel loben bis zum in den Boden stampfen war alles dabei, allerdings mit dem Schwerpunkt auf der negativen Seite. Ich würde sagen: es ist wirklich entscheidend aus welchem Blickwinkel man schaut. Auf dem kleinsten Nenner ist dies ein Vater / Sohn Drama, gepackt in den Mantel eines Sci-Fi Films. Aus technischer Sicht ist das Ding eine reine Offenbarung und erfüllt sein selbst gesetztes Ziel einen sehr realistischen Raumfahrtfilm zu bringen, allerdings macht dies nicht wirklich Spaß. Denn die unzugängliche, verschlossene Hauptfigur, die Stimmung und der Musikeinsatz erzeugen eine Atmosphäre des Unwohlseins und der Beklemmung die vielleicht genau das darstellt was so mancher im Kino zu finden hofft, mir war es zu belastend. Und die tieferen Fragen die abseits gestellt werden mögen manche faszinieren, haben mich aber ebenso wenig mitgenommen.

Fazit: Kein Unterhaltungsfilm, sondern technisch perfekte, aber kalte und stellenweise bedrückende Si FI Geschichte!

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