Darfur

Die Miliz Dschandschawid begeht zahlreiche Massenmorde in Darfur. So nehmen sie auch ein Dorf ins Visier in dem gerade sechs westliche Journalisten anwesend sind. Diese setzen sich energisch für die zum Tode verurteilten Dorfbewohner ein …

Es ist sehr leicht diesen Film abzuurteilen wenn man auf den Macher schaut: es ist ein Film von Uwe Boll. Allerdings einer derjenigen auf die Boll stolz ist und die ihm wirklich wichtig waren. Das kann man verstehen: dieser Film ist wirklich ein Schlag in die Magengrube. Und Bolls Talent zu extremer Gewaltdarstellung kann hier so richtig genutzt werden: wenn es darum geht einen Völkermord zu zeigen und den Zuschauer emotional anzubinden ist die reine Holzhammermethode und brutalste Gewalt wohl das effektivste Vorgehen. Und das trifft hier wirklich wie ein Faustschlag. Handwerklich wird größtenteils zur Wackelkamera gegriffen, da wäre weniger mehr gewesen … aber das ist schon jammern auf hohem Niveau. Ich kann verstehen warum Boll diesen hier als seinen besten Film anführt – ist nicht völlig verkehrt. Und in Punkto Härte ist er kaum zu toppen.

Fazit: Unfassbar schlimm und fast unerträglich lebensecht gefilmt!

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