The Lodge

Richard (Richard Armitage) verlässt seine Frau Laura (Alicia Silverstone) für seine neue jüngere Freundin Grace (Riley Keough), worunter deren Kinder Mia (Lia McHugh) und der ältere Aidan (Jaeden Martell) leiden. Als diese mit Grace alleine sind haben sie einen furchtbaren Plan …

Atmosphäre kann sich sehr gut in einen Kinosaal verlagern, daß geschieht hier auch sehr exzellent … allerdings in unangenehmer Form. Drei Menschen sitzen dort isolier tin der Eiseskälte aufeinander und das schneegepeitschte Umfeld strahlt eine Kälte und einen Frost aus daß man als Zuschauer ebenso anfängt zu frösteln. Wobei hier nichts die menschliche Kälte toppt: wie hier die besagten Personen sich belauern und gegenseitig kalt behandeln ist ultrahart. Dabei ist man als Zuschauer leider relativ orientierungslos: sind dies zwei Kinder die einer Frau einen gemeinen Streich spielen; oder ist dies eine gestörte Person der zwei Kinder hilflos ausgeliefert sind? Daraus mag der Film eine Menge Spannung gewinnen, man weiß aber auch nicht wo man eventuelle Sympathien hinpacken kann. Trotzdem folgt man dem ereignisarmen Verlauf bis es im letzten Drittel dann zu einem knochenharten Showdown kommt der einem die Schuhe auszieht. Darstellerisch ist das alles erste Klasse;ebenso dicht ist die Atmosphäre nd auch wenn der Film im Mittelteil etwas durchhängt rettet das krasse Finish alles. Da verzeiht man auch daß die optische Aufmachung sehr stark von „Hereditary“ abgekupfert ist.

Fazit: Irgendwo zwischen Horror und brutalem Psychothrill arbeitender Film mit Durchhänger in der Mitte, aber ultrahartem Abschluß!
4 Punkte

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=l_4fGG5ZgwE

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