Mad Max

In einer futuristischen Welt ist Max (Mel Gibson) einer der letzten Ordnungshüter und hat insbesondere damit zu tun rasende Kriminelle aus dem Verkehr zu ziehen. Als jedoch der bösartige Toecutter (Hugh Keays-Byrne) einen persönlichen Treffer gegen Max landet startet dieser einen Rachefeldzug …

Hier blinkt natürlich das „Achtung Kultfilm“ Potential auf … wobei ich glaube daß die Reihe erst durch „Mad Max – Fury Road“ rückwirkend zur absoluten Kultsaga erhoben wurde. Für sich genommen ist dies ein Film von dem man eine imense Staubschicht runterpusten muß wenn man ihn ansieht um dann zu ersehen daß es ein Low Budget Film aus einer lange zurückliegenden Zeit ist. Es irritiert vor allem daß der Film bekannt dafür ist ein Endzeitszenario zu zeigen aber zumindest der erste Film der Reihe dann doch noch in einer halbwegs zivilisierten Welt spielt in der es die Polizei, Krankenhäuser und auch Gerichte gibt. Ebenso haben wir die Hauptfigur noch als glücklichen Familienvater der erst in der letzten halben Stunde zum brutalen Rächer wird. Die Autostunts haben nicht mehr die Wucht die mittlerweile möglich ist, sind aber allesamt von Hand und „echt“ inszeniert, Mel Gibson in einer sehr jungen Version gibt einen passablen Helden ab und wenn man durch die Brille der Nostalgie schaut gewinnt man diesem Film sicehr einigen Spaß ab. Ich werfs aber auch keinem vor wenn er einen merkwürdigen, alten Film sieht in dem eigentlich nur verschwitzte Gestalten auf den Straßen herumbrettern und dabei laut schreien.

Fazit Für sich genommen ein passabler Actionfilm, wie viel „Wert“ oder Kultpotential man ihm einräumen mag liegt bei einem selbst!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.