JoJo Rabbit

Jojo (Roman Griffin) wächst bei seiner Mutter (Scarlett Johansson) zur Zeit des Zweiten Weltkrieges auf. Dabei hat er einen imaginären Freund: Adolf Hitler (Tauika Waititi). Erst eine neue Freundin bringt ihn dau sein Denken umzustellen …

Ein Junge der im Dritten Reich aufwächst und Adolf Hitler als seinen imaginären Freund hat … das ist etwas was sich großartig vermarkten und an den Mann bringen läßt, selbst wenn es eigentlich etwas anders ausfällt. Der Film zeigt den Zweiten Weltkrieg und ist dennoch lustig ohne restlos geschmacklos zu sein – das geht durchaus. Er hat auch sehr berührende und intime Momente, insbesondere die zwischen Mutter und Sohn und die Szenen in denen Jojo mit der ihm fremden Jüdin Kontakt aufnimmt und sich ihr annähert und sein eingepflanztes braunes Weltbild ins Wanken gerät. Dagegen fallen die Szenen mit mit Hitler erstaunlich banal aus, es ist einfach ein stetig wiederholter Gag der sich schnell totgelaufen hat. Obendrein hat der Film an einer Stelle eine so furchtbare und tragische Szenen daß er sich bis zum Ende nicht mehr davon erholt, so hysterisch das Finale auch ist. Insgesamt stimmte für mich die Abwägung der einzelnen Genres nicht so ganz, dennoch ist dies mutiges und innovatives Kino welches es eben braucht.

Fazit: Nicht so überdreht wie der Trailer es andeutet, in manchen Momenten ist es geradezu berührend und leise!Rating: ★★★☆☆

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