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Co-Pilot Tobias Ellis (Joseph Gordon-Levitt) fliegt einen Airbus A319 und gerät während eines Routineflugs in eine brenzlige Lage: der achtzehnjährige Terrorist Vedat (Omid Memar) entführt mit seinen Leuten das Flugzeug. Tobias verschließt sich im Cockpit während die Angreifer zu ihm durchdringen wollen …

Minimalistischer geht es kaum: der Film setzt eine Flugzeugentführung ins Zentrum, ein Thema daß in filmischer Form schon einige Male aufgearbeitet wurde. Diese neue Fassung hat als Gag daß es zu 100% im Cockpit spielt und jenes nie verläßt: Jospeh Gordon Levitt spielt einen Piloten der sich während einer Flugzeugentführung im Cockpit verschanzt und aus seinem eingeschränkten Blick die Ereignisse beobachtet und zum Eingreifen gezwungen wird. Leider gelten bei den Figuren auch Einschränkungen: Levitts Figur ist ein solider, blitzsauberer Pilot den ich mir zwar an der Stelle wünschen würde wenn ich selber im Flugzeug sitze, als Held einer solchen Geschichte ist er aber etwas zu unterkühlt und zu steril. Ebenso sind die Terroristen sehr einseitig und klischeehaft dargestellt, ohne daß bei denjenigen in die Tiefe gegangen wird. Die Handlung garantiert zwar atemlose Spannung, ist aber mit ein paar zu konstruiert wirkenden Wendungen versehen. Trotzdem: auch wenn die Geschichte an manchen Stellen das Potential nicht ausschöpft, mit dem originellen Twist alles aus einer so eingeschränkten Sicht zu zeigen geht der Film durchaus ein Wagnis ein und dürfte so manche zufrieden stellen.

Fazit: Hart und brutal und stellenweise unangenehm, trotzdem fehlen wahre Schauwerte!

Rating: ★★★☆☆

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