The Irishman

Der Ex-Soldat Frank Sheeran (Robert DeNiro) gelangt in die Kreise des Mafiabosses Russell Bufalino (Joe Pesci) und arbeitet als Geldeintreiber und Auftragsmöder. So wird er auch zum Beschützer des Gewerkschaftsführers Jimmy Hoffa (Al Pacino) – bis dieser seine Lage unterschätzt …

Eigentlich finde ich die Entstehungsgeschichte viel spannender als den Film an sich. Der Film ist dreieinhalb Stunden lang und dokumentiert die Geschichte eines Ex-Soldaten der in die Mafiakreise gerät, dort ein Mann für alles wird und eben viele Jahrzehnte die Drecksarbeit verrichtet. Mich selber hats aber nach einiger Zeit aus dem Film rausgeworfen: zu viele Charaktere, zu viele Verstrickungen und zu viele Verbindungen zur amerikanischen Geschichte die ich so nicht aufzählen oder mitverfolgen konnte. Aber ich respektiere den Film für eine andere Sache: Martin Scorsese hat ihn durchgezogn. Einen Gangsterfilm von epischer Lauflänge zu produzieren in den er zehn Jahre Arbeit reingepackt hat und seine ganzen alten Darsteller in typische Rollen verbaut hat. Dies ist wie eine filmische Privatparty die sich an eine ganz bestimmte, kleine Klientel richtet die dann davon sehr beglückt sein dürfte. Obendrein setzt der Film Standards an die digitale Verjüngung der Darsteller. Deswegen lohnt sich ein Blicj definitiv, wie viel man daraus mitnehmen kann fällt aber vielleicht sehr unterschiedlich aus.

Fazit: Epische und überlange Gangstersaga!

Rating: ★★★★☆

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